Arbeitsbündnisse in der Sozialforschung

Viele Beiträge auf den Seiten der folks-uni arbeiten mit dem Konzept der Arbeitsbündnis-Analyse. Im Unterschied zu anderen sozialwissenschaftlichen Hermeneutiken ist die Arbeitsbündnis-Analyse keine Methode, die ein festes Set an Regeln vorgibt, mit deren Hilfe man Texte, kulturelle Artefakte, Ereignisse und soziale Interaktionen zu interpretieren hat, um zuverlässige Ergebnisse produzieren. Es geht vielmehr darum, diesem positivistischen Wissenschaftsverständnis einen reflexiven Umgang mit Methoden und wissenschaftlichen Erkenntnismöglichkeiten entgegen zu setzen. Die Arbeitsbündnis-Analyse ist ein offenes Konzept, das ständig weiter entwickelt wird. Auf dieser Seite dokumentieren wir Texte, die einen guten Einblick in den Stand der Entwicklung zu unterschiedlichen Zeitpunkten geben.

 

1) Zur Kritik der empirischen Sozialforschung. Ein Methodengrundkurs

Heinz Steinert (Hg.) 1998

Download als .pdf

Zuerst erschienen als Band 14 der Studientexte zur Sozialwissenschaft, Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt a. M. 1998 (vergriffen)

2) Das Arbeitsbündnis als konstitutives Element sozialwissenschaftlicher Forschung und Praxis: Eine psychoanalytisch inspirierte Sozialforschung

Torsten Heinemann 2007