Hier reden wir: die Gesellschaft
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Familien-Phase 1: Kindheit und Vorfreude„Also ich finde weihnachten dumm, weil menschen sich sowieso nur geschenke schenken, aber nicht ans wesentliche denken. meine mutter hörte schon vor 10 jahren auf, kekse zu backen und das haus weihnachtlich zu dekorieren und mich stört das nicht !!!“ (Zuschrift von einem 13jährigen Mädchen) Bericht aus Frankreich: „Weihnachten habe ich hier ganz anders gefeiert als ich es aus Deutschland gewöhnt bin. Bereits Anfang Dezember beschmückten wir den Plastiktannenbaum mit kitschigen Girlanden und zusätzlich mit blinkenden Lichterketten, die Weihnachtslieder in den höchsten Tonlagen fiepten. Auch lag es meiner Familie nicht am Herzen die Adventstage zu würdigen. Es gab weder Adventkranz noch Adventsnachmittage. Auch ist Weihnachten kein Familienfest. Ich habe im kleinstmöglichen Kreis meiner Familie gefeiert und nicht wie gewohnt, dass zumindest die Großeltern da sind. [...] Um Weihnachten hat mir meine richtige Familie also noch einmal richtig gefehlt. Letztendlich war es aber nicht ganz so arg schlimm und schließlich ist dies ja nicht mein letztes Weihnachten gewesen. [...] Wir haben gut gegessen und auch bei uns gab es eine ‚buche de noel’. Es war eine wirklich tolle Erfahrung, mein Weihnachten in Grenoble, aber ich freue mich trotzdem nächstes Jahr wieder mit meiner Familie zu feiern, dadurch, dass ich einmal nicht da war, werde ich es nächstes Jahr nochmal mehr genießen können.“ (www.roudel.org) „Wir, Mama, Papa und ich, waren am Heiligmorgen zum Frühstück bei Oma eingeladen. Dort haben wir gut gefrühstückt und uns viel erzählt. Ich durfte schon mein erstes Geschenk auspacken, darin war ein Gutschein von Saturn. Zum Kaffee bei uns Zuhause kamen meine andere Oma und Opa. Danach gingen wir in die Hohnekirche zum Gottesdienst, wir saßen sogar in der ersten Reihe. Nach dem Gloriasingen ging es rasch nach Hause. Wir bereiteten das Raclette vor und setzten uns ins Wohnzimmer an den Tisch. Beim Essen holte ich die Geschenke einzeln für jeden unter dem Tannenbaum hervor. Ich war schon in der Kirche ganz schön aufgeregt, ob meine gebastelten Geschenke meinen Eltern gefallen würden, aber zur Erleichterung, gefielen ihnen die Geschenke sehr gut. Ich habe einen Rucksack, ein Computerspiel, ein Brettspiel, ein Buch über Olympia und noch ein paar Kleinigkeiten bekommen. Durch das Auspacken hat das Essen ganz schön lange gedauert, so dass ich erst um halb eins im Bett lag. Am nächsten Tag habe ich mit meinen Eltern das Spiel schon ausprobiert. Am zweiten Weihnachtstag fahren wir zu Oma, um dort noch mit meinen Cousins und Cousinen zu feiern. Das wird meistens lustig, weil 17 Personen an einen Tisch gequetscht sitzen. Nach Weihnachten fahre ich zu meiner Tante nach Stuttgart, von dort aus melde ich mich noch mal.“ (http://www.soester-anzeiger.de) Ein Weihnachtsgedicht einer 9jährigen: „Ich habe das Gedicht geschrieben, weil ich will, dass Weihnachten alle Kinder glücklich sind.“ Der Weihnachtswunschbaum Einen Wunschbaum müsst es geben, / für alle Kinder, die hier leben; / Wo man alles wünschen kann, / das wär ein Glück für jedermann. // Ich wünsch mir Fische und ein Pferd, / schöne Stunden mit viel Herz; / für Kinder, die hungern genügend Brot, / Frieden, ein Zuhause und keine Not. // Wunschbaum, Wunschbaum so hör mich an, / erfülle Wünsche für jedermann. / Wunschbaum groß, Wunschbaum klein / lass niemand mehr traurig sein. (eingesandt an AOL-Weihnachtsgedicht 2006)
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